Gorbitz und Prohlis geraten bei der Vorjohannschen Schulnetzplanung ins Hintertreffen.

Veröffentlicht am 09.08.2017 in Pressemitteilung

Gemeinsame Presseinformation des SPD-Unterbezirks Dresden und der Ortsvereine Prohlis und West

Mit Unverständnis reagiert die SPD Dresden und ihre beiden Ortsvereine in Prohlis und im Dresdner Westen auf den heute vorgestellten Schulnetzplan von Bürgermeister Hartmut Vorjohann. Denn im Referentenentwurf unter der Federführung seines Vorgängers Dr. Peter Lames wurden u.a. die Stadtteile Gorbitz und Prohlis gestärkt.

„Die Vorlage dokumentiert leider, dass einige zentralen Erkenntnisse des Dresdner Bildungsberichts in der Schulnetzplanung nicht mehr berücksichtigt wurden“,

kritisiert Richard Kaniewski, Vorsitzender der SPD Dresden, die Vorlage.

Der Bericht hatte belegt, dass das soziale Umfeld und der Bildungserfolg auch in Dresden stark voneinander abhängen. Die Bildungschancen von Kindern- und Jugendlichen, die in Stadtteilen mit hohen sozialen Belastungen aufwachsen, sind nachweislich geringer. Das betrifft vor allem junge Menschen, die in Gorbitz-Süd und Prohlis-Süd leben.

Kaniewski fordert deshalb:

„Die Kinder dieser Stadtteile brauchen unsere ganze Unterstützung – eben auch durch weiterführende Bildungsangebote."

Die Vorsitzende der SPD-Prohlis Dorothée Marth erklärt:

„Wir werden den Schulstandort Boxberger Straße in Prohlis nicht aufgeben! Es ist absolut unverständlich, warum in Dresden noch so viele neue Schulen gebaut werden sollen, aber der vorhandene große Schulstandort des 2004 geschlossenen Erich-Wustmann-Gymnasiums, für dessen Sanierung im Haushalt der Stadt über 20 Mio. Euro stehen, aufgegeben wird. Der Referentenentwurf hatte einen Vorschlag für die Nutzung als Berufsschulzentrum mit Beruflichem Gymnasium gemacht und nun soll Prohlis komplett leer ausgehen?"

Jessika Markert, Vorsitzende der SPD Dresden-West, ergänzt:

"Der Standort am Leutewitzer Ring in Gorbitz hat mit der Vorgründung des Gymnasium Süd-West, das im vierten Schuljahr nach Gründung bereits von über 400 Schülerinnen und Schülern besucht wird, bewiesen, dass ein Gymnasium hier notwendig, wichtig und nachgefragt ist. Der Referentenentwurf hatte hierfür eine Möglichkeit präsentiert, die Gorbitz nun wieder genommen wird, so wie 2005 das Johann-Andreas-Schubert-Gymnasium. Für beide Stadtteile wäre ein Gymnasium ein großer schulpolitischer Fortschritt."


Richard Kaniewski
Vorsitzender der SPD Dresden, Bundestagskandidat im Wahlkreis Dresden II - Bautzen II

Dorothée Marth
Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Dresden-Prohlis

Jessika Markert
Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Dresden-West

 

 
 

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